Aktuelles aus dem Jahr 2014

 

Verstärkung für die Feuerwehren Straelen und Wachtendonk -
Modulausbildung von 21 Wehrleuten wurde erfolgreich in kommunaler Zusammenarbeit durchgeführt.

Straelen: Am vergangenen Samstag, 27.9.2014, endete nach rund 4 Wochen die Modulausbildung 3 und 4 der Grundausbildung der Feuerwehren Straelen und Wachtendonk mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung.

Die Wehrführer der beiden Kommunen, Thorsten Fischer und Bernd Dhonau, waren stolz berichten zu können, dass alle 21 Teilnehmer das Lernziel erreicht hätten. Die neuen Feuerwehrmänner und Frauen wurden zuvor in einem 80 Stunden umfassenden Lehrgang unter der Leitung von Stefan Potratz (Feuerwehr Straelen) und Alexander Zachau (Feuerwehr Wachtendonk) in Grundtätigkeiten der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung geschult. Ab sofort können sie im Feuerwehrdienst eingesetzt werden und sich in der Praxis beweisen. Sie unterstützen dabei die ehrenamtlichen Mitglieder in den Einheiten Wachtendonk, Wankum, Straelen, Herongen, Brüxken und Auwel-Holt.

Die Feuerwehren suchen ständig neue Nachwuchskräfte, und in regelmäßigen Abständen beginnen neue Grundlehrgänge. Wer Interesse an einer Tätigkeit in der Feuerwehr hat kann sich mit Thorsten Fischer (Feuerwehr Straelen, Tel.: 02839-1499) oder Bernd Dhonau (Feuerwehr Wachtendonk, Tel.: 02836-1765) in Verbindung setzen.

 


 

Löschzug Stadt :  Alarmübung bei der Sparkasse Straelen

STRAELEN Am Donnerstag, 26.08.2014, fand bei der Stadtsparkasse Straelen gegen 17.30 Uhr eine Übung der Feuerwehr statt. Sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse als auch für die Feuerwehr kam diese Übung überraschend, da sie vorher nicht angekündigt war.

Es wurde angenommen und auch mit einem Nebelgerät simuliert, dass im Heizungs- und Lüftungskeller der Sparkasse ein Brand ausgebrochen sei. Der aufsteigende Rauch habe dabei einen Fluchtweg des 2. Obergeschosses versperrt. 

Das theoretisch erworbene Wissen über den Umgang mit Schadensereignissen konnte nun in der Praxis erprobt werden. Zunächst verließen alle Kunden und Mitarbeiter der Sparkasse das Gebäude und sammelten sich auf dem Marktplatz.

Für einige Mitarbeiter aus dem 2. Obergeschoss der Sparkasse gab es bei einem durch Nebel „versperrtem“ Treppenhaus nur noch die Möglichkeit, mit Unterstützung der Feuerwehr und unter Einsatz des Teleskopgelenkmastes über die Fenster das Gebäude zu verlassen.

Diese angenommene Einsatzsituation forderte auch der Feuerwehr die höchste Konzentration ab, da der Teleskopgelenkmast über den Wochenmarkt anfahren musste. Gleichzeitig nahmen weitere Einheiten des Löschzuges Straelen Stadt die Brandbekämpfung über den Zugang des Kellers an der Prof.-Borchers-Straße vor.

Dank eines besonnenen Vorgehens aller Beteiligten verlief die Übung reibungslos. Die Erkenntnisse aus dieser Übung wurden in einer kurzen Nachbesprechung mit allen Teilnehmern erörtert.

„Die praktische Übung solcher Einsatzsituationen trägt dazu bei, dass sowohl die Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Straelen im Ernstfall an Sicherheit gewinnen.“ Erklärte der Leiter der Übung Volker Knechten von der Feuerwehr Straelen. „Zudem werden die vorgehenden Einsatzkräfte mit den örtlichen Begebenheiten besser vertraut gemacht, und Reibungspunkte in der Einsatztaktik aufgedeckt, die Sich dann optimieren lassen.“ Ergänzte Markus Leuker der Zugführer des Löschzuges Straelen – Stadt ist.

An der Übung nahmen insgesamt 25 Kameraden des Löschzug Straelen – Stadt teil. Die Feuerwehr war mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), dem Löschfahrzeug (LF), dem Teleskopgelenkmast (TGM) und dem Einsatzleitfahrzeug (ELF) vor Ort.  

 


 

Jugendfeuerwehr Straelen besucht die Berufsfeuerwehr Duisburg (24.05.2014)

STRAELEN Für die 20 Jungen der Jugendfeuerwehr Straelen stand am vergangenen Samstag einer der diesjährigen Höhepunkte auf dem Dienstplan. Der Feuerwehrnachwuchs rund um Stadtjugendwart Dirk van Bebber besuchte die Berufsfeuerwehr Duisburg. Dabei erhielten die Jungs im Alter von 10 – 17 Jahren einen exklusiven Eindruck hinter die Kulissen einer der großen Berufsfeuerwehren im Land NRW. Auf der Agenda stand unter anderem die Besichtigung des „Feuerlöschboots 1“ mit seinen mächtigen Wasserwerfern und Pumpen. Hier wurde mit dem 2 x 75Ps starken „A-Boot“, dem Rettungsbeiboot, richtig Gas gegeben und über den Rhein gefegt. Nicht weniger beeindruckt zeigten sich die jungen Wehrleute von der imposanten „Hauptwache 1“, in der neben den normalen Feuerwehrfahrzeugen auch Sonderfahrzeuge wie ein Feuerwehrkran untergebracht sind. Hier durfte auch Leitstellenluft geschnuppert werden. Und so konnte den Disponenten bei der Entgegennahme der Notrufe über die Schulter geschaut werden.
Zum Abschluss des Tages stand dann nochmal ein richtiges Highlight auf dem Programm. Und so ging es zur „Rettungswache 73“ auch unter dem Namen Unfallklinik Duisburg bekannt. „Dort ist der „Christoph 9“ stationiert. Jener Rettungshubschrauber, der bei schweren Unfällen auch bis zu euch in den Kreis Kleve fliegt“, erklärte der Organisator der Führung Michael Artz von der BF-Duisburg. Da es während des Besuchs keine Alarmierung für den Hubschrauber gab, nahmen sich die Piloten zeit alles zu erklären und der „Christoph 9“ konnte ganz genau unter die Lupe genommen werden. Glücklich und mit vielen neuen Eindrücken ging es danach zurück Richtung Straelen.

INFORMATION: Die Jungenfeuerwehr Straelen wurde im März 2002 gegründet. Aktuell verrichten 20 Kinder ihren Dienst in der Jugendfeuerwehr. Die Kinder kommen dabei aus allen Stadtteilen von Straelen. Amtierender Stadtjugendwart ist OBM Dirk van Bebber von Lz. Stadt. Ihm stehen 6 weitere Ausbilder aus allen Straelener Löschzügen zur Verfügung.

Die Jugendfeuerwehr-Straelen sucht immer Verstärkung. Jungen und Mädchen aus ganz Straelen im Alter zwischen 10 – 17 Jahren, sind jederzeit herzlich Willkommen! Kontakt und Infos unter: www.komm-doch-zur-feuerwehr.de oder www.feuerwehr-straelen.de