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EINSÄTZE 2009

 

Einsatz vom 15.12.2009

 
 
  Einsatznummer: 64   Alarmierungszeit: 19:30
  Strasse: Am Bollwerk   Ort: Geldern
  beteiligte Löschzüge Drehleiter Straelen, Feuerwehr Geldern (Geldern, Veert, Hartefeld)
  Beschreibung: Kellerbrand Hochhaus
 

Heute abend wurde gegen 19:30 Uhr unsere DLK als 2. Drehleiter zu einem Kellerbrand in einem Hochhaus in Geldern, Am Bollwerk, alarmiert. Es wurden 3 Säuglinge über unsere Drehleiter im Korb vom Balkon gerettet, da der Treppenraum verraucht war. Anschließend wurde eine Anleiterbereitschaft hergestellt. Die Eltern wurden später, als der Treppenraum rauchfrei war, durch diesen nach unten gebracht. Infos / Bilder folgen ....

   

Pressemitteilung

 
Pressemitteilung: Der Landrat als Kreispolizeibehörde Kleve - Die Polizei informiert:

Brand in einem Mehrfamilienhaus
Geldern - 15.12.2009 - 19:46 - In Geldern, Am Bollwerk kam es um 19:12 Uhr zu einer aus bisher ungeklärter Ursache sehr starken Rauchentwicklung im Hausflur eines Mehrfamilienhauses. Polizei und Feuerwehr sind mit starken Einsatzkräften vor Ort. Einige der ca. 50 Bewohner befinden sich noch im Haus. Die Lösch- und Rettungsarbeiten dauern an. Es wird nachberichtet.

12 Verletzte nach Brand im Keller eines Hochhauses - 57 Personen evakuiert
Geldern - 15.12.2009 - 21:35 - Am Dienstagabend (15. Dezember 2009) um kurzen nach sieben Uhr bemerkte ein Anwohner eines 8-geschossigen Mehrfamilienhauses an der Straße Am Bollwerk starke Rauchentwicklung im Treppenhaus. Er verständigte sofort über Notruf die Feuerwehr und die Polizei.
Aus dem Gebäude konnten insgesamt 57 Personen evakuiert werden. Davon wurden 11 Personen mit der Drehleiter gerettet und 25 Personen mit Fluchthauben von der Feuerwehr aus dem Haus geführt. 12 Personen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Nach ersten Ermittlungen der Kripo Kalkar ist der Brand aus bisher ungeklärter Ursache an einem Möbelstück im Kellerflur ausgebrochen. Danach war auf Grund der starken Rauchentwicklung eine Flucht über das Treppenhaus ohne Atemschutz nicht mehr möglich. Einige Anwohner hielten sich daraufhin an Fenstern und auf Balkonen auf. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr vor Ausbreitung auf weitere Etagen gelöscht werden. 15 evakuierte Bewohner wurden vom Ordnungsamt der Stadt Geldern in einer nahegelegenen Turnhalle betreut und versorgt. Das Gebäude wurde nach dem Brand vollständig gelüftet. Zur Zeit werden beschädigte Versorgungsleitungen im Keller repariert. Nach der Reparatur ist davon auszugehen, dass die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren können.
Eingesetzt waren der leitende Notarzt aus Kleve, ein Notarzt aus Geldern und fünf Rettungstransportwagen. Die Feuerwehr war mit 60 Feuerwehrleuten der Löschzüge Geldern, Veert, Hartefeld und Straelen im Einsatz. Die Bewohner wurden mit der Drehleiter der FW Straelen und Geldern gerettet. Die Polizei war mit 30 Beamten im Einsatz, um die Rettungswege freizuhalten. Zur Höhe des Sachschadens kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden.

Presse / Information

 
   

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Rheinische Post vom 16.12.2009

 
   
Rheinische Post vom 16.12.2009 - Aus dem Gelderland

 

Feuerwehr holt Menschen aus verrauchtem Haus

Geldern (kla) Bange Minuten hatten die Bewohner des Hochhauses am Bollwerk gestern Abend zu überstehen. Weil das Treppenhaus des achtstöckigen Gebäudes wegen eines brennenden Möbelstücks im Keller völlig verqualmt war, konnten sie ihre Wohnungen nicht verlassen. Die Feuerwehr musste sie mit Drehleitern und Fluchthauben retten. Zwölf Menschen kamen mit Rauchgasverletzungen in die Krankenhäuser nach Geldern und Kevelaer.

Um 19.14 Uhr ging der Alarm bei der Leitstelle ein. Kurz darauf waren 60 Feuerwehrleute vor Ort: der Löschzug Geldern-Mitte, die Löschgruppen Veert und Hartefeld und als Unterstützung die Drehleiter aus Straelen. Gemeinsam mit der Gelderner Drehleiter wurden die Balkone der Obergeschosse erreicht. Manche der Geretteten trugen leichte Hauskleidung und wurden mit Decken vor der klirrenden Kälte geschützt. Ein Bus brachte die Menschen zur nahe gelegenen Bollwerk-Turnhalle. Dort wurden sie von der Stadt mit Essen und Getränken versorgt, während die Feuerwehr mit Lüftern den Rauch aus dem Haus blies, um die Zimmer wieder bewohnbar zu machen. Sorgfältig suchten Feuerwehr und Polizei die Räume mit Taschenlampen ab, um sicherzustellen, niemanden übersehen zu haben. Kurz nach 20 Uhr war klar, dass außer den Rauchgasverletzten keine weiteren Opfer zu beklagen waren.


Im Keller wurden Strom- und Rohrleitungen beschädigt. Die Brandursache ist unklar. Ein Sachverständiger der Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.

Quelle: Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH / Publikation: Rheinische Post Geldern / Ausgabe: Nr.293
Datum: Mittwoch, den 16. Dezember 2009 / Seite: Nr.15

   

  

     

 
     

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