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EINSÄTZE 2010

Verkehrsunfall vom 14.09.2010

 
 
Freitag - 03.09.2010
  Einsatznummer: 46   Alarmierungszeit: 13:09
  Strasse: Autobahn A40   Ort: Wachtendonk
  beteiligte Löschzüge Wachtendonk, Wankum, Straelen, Aldekerk, Stenden, KBM Süd
  sonstige Einsatzkräfte: Rettungswagen (Geldern, Wachtendonk und Kempen) ; Notärzte (Geldern, Kempen, leitender Notarzt) ; Hubschrauber Christoph 9-Duisburg und Christoph 3-Köln ; Autobahnpolizei und Notfallseelsorger
  Beschreibung: LKW - Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
   
  Pressemitteilung - Die Autobahnpolizei informiert:
Wachtendonk – Schwerer Lkw-Unfall auf der A 40 in Richtung Venlo – Zwei Fahrer getötet – Zwei andere leicht verletzt
Düsseldorf / Wachtendonk - 14.09.2010 - 18:15 - Nach einem folgenschweren Lkw-Unfall unmittelbar vor der Anschlussstelle Wachtendonk war die Autobahn A 40 in Richtung Venlo ab 13 Uhr gesperrt. Bei der Kollision, an der vier 40-Tonnen-Sattelzüge und ein 7,5-Tonner beteiligt waren, erlitten zwei Fahrer tödliche und zwei andere Fahrer leichte Verletzungen.

Den ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei zufolge hatte sich vor einer Baustelle auf der Richtungsfahrbahn Venlo ein Verkehrsstau gebildet. Gegen 13 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache am Ende der Verkehrsstörung zu einer folgenschweren Kollision, an der vier Sattelzüge, darunter ein mit 24.000 Litern Benzin beladener Tanklastzug - und ein 7,5-Tonner beteiligt waren.

Bei dem Verkehrsunfall erlitt der 34-jährige Fahrer des Tanklastzuges tödliche Verletzungen. Der Fahrer des 7,5-Tonners, ein 75-jähriger Mann aus Kürten, konnte geborgen und mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert werden. Dort verstarb er im Laufe des Nachmittags. Zwei weitere Lkw-Fahrer, der 48-jährige Fahrer eines Kühlzuges aus Krefeld und ein 36-jähriger Fahrer aus Polen, erlitten leichte Verletzungen. Ein 22-jähriger Sattelzugfahrer aus Polen blieb unverletzt.

Autobahnpolizisten und einbestellte Sachverständige haben gemeinsam zur Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs Spuren gesichert und diese dokumentiert.
Die Ermittlungen, Befragungen und Vernehmungen dauern an.

Die Bergungsmaßnahmen laufen. Der Tanksattelzug muss vor dem Abtransport entleert und das Benzin in ein Ersatzfahrzeug umgepumpt werden.

Die Autobahnpolizei leitet zurzeit den Verkehr an der Anschlussstelle Kempen ab und hat eine Umleitung eingerichtet. Eine Rückführung der vor der Unfallstelle eingeschlossenen Verkehrsteilnehmer unter Aufsicht der Polizei ist bereits abgeschlossen. Das längste Stauausmaß betrug zwölf Kilometer.

Einer vorsichtigen Prognose nach bleibt die Richtungsfahrbahn Venlo voraussichtlich bis in die späten Abendstunden gesperrt. Für die Landung der beiden Rettungshubschrauber musste ebenfalls die Gegenfahrbahn kurzfristig gesperrt werden.

Den Sachschaden schätzten die Beamten auf 250.000 Euro.
 
   

Presseinformation

 
     
  Bilder von Günter Jungmann
 
 
 
     

Presseinformation

 
     
 
  Quelle: Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Publikation: Rheinische Post Geldern - Ausgabe: Nr.215
Datum: Mittwoch, den 15. September 2010 - Seite: Nr.15
     
     

     

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